  GAZA (inn) - Seit Beginn des jüdischen Neujahrsfestes am Mittwochabend haben Palästinenser aus dem Gazastreifen täglich Raketen oder Mörsergranaten auf Südisrael abgefeuert. Am Donnerstagabend reagierte die israelische Armee auf die Angriffe und bombardierte mehrere Ziele in dem Palästinensergebiet. Dabei wurden fünf Menschen verletzt. Am heutigen Freitagmorgen schlug wieder eine palästinensische Rakete in Israel ein. Mit einem Festmahl beginnt das jüdische Volk am Mittwochabend das neue Jahr. Nach dem jüdischen Kalender ist das der Vorabend des 1. Tischri 5771. "Rosch HaSchanah", der "Jahresanfang", ist eine Zeit der Besinnung, der Umkehr und des Neuanfangs. Die jüdische Tradition legt die Erschaffung des ersten Menschen, und damit den Geburtstag der Menschheit und der Welt, auf diesen Tag. TIFLIS (inn) - Die israelische Fußballnationalmannschaft kam in der EM-Qualifikation in Georgien am gestrigen Abend nur zu einem mageren 0:0. Die Mannschaft von Trainer Luis Fernandez liegt damit punktgleich mit Kroatien (4 Punkte) auf Rang 2 und einen Punkt vor Lettland. JERUSALEM (inn) - Israels Einwohnerzahl liegt wenige Tage vor Beginn des neuen jüdischen Jahres bei rund 7.645.500. Das gab das Zentralbüro für Statistik am Montag bekannt. Demnach wuchs die Bevölkerung in den vergangenen sieben Jahren beständig um etwa 1,8 Prozent. ISTANBUL (inn) - Die beiden israelischen Segler Gidi Kliger und Eran Sela haben bei der Segel-Europameisterschaft in Istanbul die Silbermedaille gewonnen. In der Bootsklasse "470er" belegten sie Rang 2 hinter dem britischen Duo Luke Patience und Stuart Bithell. JERUSALEM (inn) - Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman hat Zweifel an einem Erfolg der Friedensgespräche mit den Palästinensern geäußert. Er warnte vor zu großen Erwartungen an die Verhandlungen. RAMALLAH (inn) - Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat am Samstag den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad dafür kritisiert, dass dieser sich gegen die neuen Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern ausgesprochen hat. Der iranische Führer habe nicht das Recht, über "Palästina" zu sprechen, sagte PA-Sprecher Nabil Abu Rudeineh. PIETERMARITZBURG (inn) - Ein israelisches Ärzteteam hält sich derzeit in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal auf und bildet dort medizinisches Personal für die Beschneidung von Männern aus. Zulu-König Goodwill Zwelithini hatte im Februar beschlossen, die Beschneidung einzuführen, um die Verbreitung von AIDS einzudämmen. TEHERAN (inn) - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die israelisch-palästinensischen Verhandlungen in Washington kritisiert. Die Gespräche sollten dem "zionistischen Regime" eine Ausrede geben, um Palästinenser anzugreifen, sagte er am Freitag anlässlich des "Al-Quds-Tages" in Teheran. Dies berichtet die Zeitung "Jediot Aharonot" unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur IRNA. Die biblische Landverheißung liefert keine Argumente für eine christliche Unterstützung des heutigen Staates Israel. Diese Ansicht vertrat der Berliner Theologieprofessor Notger Slenczka beim 1. Symposion des Institutes für Israelogie in Gießen. Bei Referenten und Teilnehmern stieß er damit auf Gegenwind. |