 Rundbrief 012 - März 2010Heute möchte ich Sie grüßen mit Psalm 137, 5 + 6: „Vergesse ich deiner, Jerusalem, so verdorre meine Rechte! Meine Zunge müsse an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke, wenn ich Jerusalem nicht über meine höchste Freude setze!“
Hören Sie auch die große Verzweiflung aus diesem Vers? Der ganze Psalm 137 ist voll davon! Er ist wahrscheinlich direkt in die Zeit der babylonischen Gefangenschaft verwurzelt. Das Volk Israel ist fern von der Heimat und weiß nicht, ob sie Jerusalem, die grünen Hügel und die fruchtbaren Täler, wiedersehen werden. Zur Verzweiflung gesellt sich hier eine tiefe Sehnsucht nach der geliebten Heimat. Der Dichter des Psalms ist ein Harfenspieler: „...so verdorre meine Rechte...!“ Ja er meint sogar: „... wenn ich Jerusalem nicht mehr sehen darf, will ich nie wieder singen und spielen...!“ Haben Sie schon einmal solch heiße Sehnsucht, solch eine Verzweiflung gespürt? Dann wissen Sie auch, wie weit weg Gott zu sein scheint! Ich schreibe bewusst das Wort „scheint“, weil Gott NIE so weit weg ist, wie wir es manchmal meinen. Wir denken es in solchen Situationen, weil wir den Ausweg nicht sehen können, weil wir die Nähe Gottes (scheinbar) nicht spüren. Dennoch spricht sich der Beter selbst Zuversicht zu und das ist wiederum das faszinierende an diesen 2 kurzen Versen: Wenn die Zunge am Gaumen klebt, dann ist der Durst nach erfrischendem Wasser unendlich groß, dann will man nur noch trinken. So ist es auch in Zeiten, wo wir Gottes Licht nicht mehr sehen können. Wir sehnen uns nach einem guten Wort. In solchen Situationen ist es gut, wenn wir die Heilige Schrift in die Hände nehmen und z. B. die Psalmen betend lesen. Oft schon ist dann das innere Chaos wieder ruhig geworden und tiefer Friede und unbändige Freude ziehen wieder ein.
Was ist Ihre höchste Freude? Der Beter des Psalms setzt Jerusalem noch höher als die größte Freude, die er selbst hat. Das scheint uns sicher sehr unverständlich, oder? Jerusalem war damals und auch heute noch nicht nur ein Zentrum des religiösen Lebens, sondern politisch und kulturell höchst wertvoll. Dieser Faszination kann sich keiner entziehen, der diese Stadt betreten durfte und darf. Deshalb sagt ein jeder, der dort war: „Nächstes Jahr in Jerusalem!“
Aktuelles
- Matzen Ab ca. Mitte März 2010 sind bei uns im Israelladen wieder Matzen erhältlich
- 11. – 14. März 2010 - 13. Israel-Gebets-Konferenz in Altensteig - Bittet um den Frieden Israels - Mit dabei werden sein: Ofer Amitai (Israel), Harald Eckert, Johannes Facius, Beate Maier, Wolfgang Wangler, AZAR-Lobpreis-Team. Wir werden mit einem Warentisch mit bei der Konferenz sein. Weitere Informationen erhalten Sie bei: JMS Altensteig, Telefon: 07453/275-0, E-Mail: rez@jmsmission.org, www.jmsmission.org
- 08. Mai 2010 - Aktionstag der Läden in der Klosterstraße in Hof Sie erhalten bei uns 15 % Rabatt auf das gesamte Sortiment (ausgenommen Literatur und Sonderangebote). Wir laden Sie ein, an diesem Tag in die Klosterstraße in Hof zu kommen. Viele Attraktionen warten auf Sie! Unter anderem können Sie die Happy-Metal-Brass-Band aus Naila hören, israelischen Wein & Saft probieren, einer Töpferin über die Schulter schauen, beim Binden von Blumensträußen zuschauen, Goldschmiedearbeiten beobachten, Frühjahrsmode für selbstbewusste Frauen bewundern, u. v. m. - Weitere Informationen erhalten Sie bei uns im Israelladen En-Gedi. -
Gott segne Sie!
Schalom,
Ihr Markus Büttner vom Israelladen En-Gedi
Unsere EmpfehlungenBuch: Vergäße ich dein, Jerusalemvon Derek Prince
Die wahre Geschichte einer Frau des zwanzigsten Jahrhunderts, die es wagte, sich auf die Herausforderung der Bibel einzulassen. Lydia Prince lebte während zwanzig Jahren in Jerusalem, wo sie Scharen von verlassenen und verwaisten Kindern aufnahm und bemutterte – und wo sie die Geburt des modernen Israel miterlebte. Taschenbuch, 224 Seiten
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 Erhältlich im Israelladen „En-Gedi“, Markus Büttner, Klosterstr. 16, 95028 Hof Telefon: 0 92 81 / 14 02 67; Fax: 0 92 81 / 14 04 37 E-Mail: info@israelladen.de, Onlineshop: www.israelladen.de Öffnungszeiten: MO – FR 9 – 18 Uhr / SA 9 – 12 Uhr
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